Der Osterhase muss sich dieses Jahr wärmer anziehen als auch schon

Ich wünsche allen ein frohes Osterfest,
Peter Stutz .
Meteorologen prognostizieren kalte Ostertage und Schnee bis in tiefe Lagen
Am Donnerstagmorgen den 20. März 2008, um 6 Uhr 48, beginnt der astronomische Frühling. Aus meteorologischer Sicht hingegen kehrt über Ostern in der Schweiz noch einmal der Winter zurück.
Über die Ostertage prognostiziert «SF Meteo» nördlich der Alpen immer wieder Schneeschauer bis ins Flachland. An den Vor- und in den Hochalpen wird es sogar noch einmal richtig winterlich.
Schneefall nach dem astronomischen Frühlingsanfang ist laut «SF Meteo» in der Schweiz keine Seltenheit. Speziell um den 23. März fällt immer wieder kräftig Schnee. So gab es letztes Jahr im schweizerischen Mittelland rund 20 Zentimeter Neuschnee. Ausgeprägt war der Schneefall im Jahr 2004, als am 24. März in St. Gallen 92 Zentimeter Neuschnee lagen.
Auch an Ostern gab es immer wieder Schnee, allerdings ist diese Statistik nicht sehr repräsentativ, da Ostern sowohl im März wie im April sein kann. Dieses Jahr ist bereits am 23. März Ostern, so früh wie seit 1913 nicht mehr. Mit dem Frühlingsbeginn werden die Tage nördlich des Äquators wieder länger als die Nächte. Dies bleibt so bis am 22. September, dem astronomischen Herbstanfang.
Schneefall nach dem astronomischen Frühlingsanfang ist laut «SF Meteo» in der Schweiz keine Seltenheit. Speziell um den 23. März fällt immer wieder kräftig Schnee. So gab es letztes Jahr im schweizerischen Mittelland rund 20 Zentimeter Neuschnee. Ausgeprägt war der Schneefall im Jahr 2004, als am 24. März in St. Gallen 92 Zentimeter Neuschnee lagen.
Auch an Ostern gab es immer wieder Schnee, allerdings ist diese Statistik nicht sehr repräsentativ, da Ostern sowohl im März wie im April sein kann. Dieses Jahr ist bereits am 23. März Ostern, so früh wie seit 1913 nicht mehr. Mit dem Frühlingsbeginn werden die Tage nördlich des Äquators wieder länger als die Nächte. Dies bleibt so bis am 22. September, dem astronomischen Herbstanfang.
Pflanzen ignorieren Kalender
Viele Pflanzen halten sich allerdings nicht mehr an den Kalender und blühen deutlich früher als noch vor Jahrzehnten. Dies zeigen Messungen eines europäischen Forschungsnetzwerks, an dem auch die Schweiz beteiligt ist. Blüte und Blattentfaltung europäischer Pflanzen verfrühten sich seit 1971 durchschnittlich um eine Woche.
Blüte und Blätter kommen früher
Besonders ausgeprägt ist die Entwicklung nach Angaben des WWF Schweiz vom Mittwoch in Alpenländern wie der Schweiz. Die Lärche treibt ihre Nadeln durchschnittlich 33 Tage früher aus als im Jahr 1958. Die Haselnuss steht etwa 10 Tage früher in voller Blüte als vor vierzig Jahren.
Auch das Buschwindröschen blüht im Durchschnitt 20 Tage früher als im Jahr 1951. Der Kirschbaum blüht rund 20 Tage früher als im Jahr 1894 und die Rosskastanie treibt ihre Blätter 44 Tage früher aus als vor 200 Jahren.
