Bonsai-Mobil
... kurz, hoch und schmal war der Kleinwagen, welcher mir gestern im Thurgau fast über die Füsse fuhr.
Diese "Kleinwagen-Kultur" wirkte gepflegt wie ein Bonsai und wahr ein wahrer Blickfang.Dank den kurzen Abmessungen, der übersichtlichen Karosserie und der kleinen Lenkwinkel erweckt das Bonsai-Mobil zudem einen äusserst aktiven und manöverierfreudigen Eindruck.
"Niedlich", "süss", "herzig", "lustig" oder "zweckdienlich" wirkt dieses Bonsai-Mobil.
In dieses Bonsaiauto steigt man nicht einfach ein, man streift ihn sich über wie ein massgeschneiderten Handschuh.
Um sich im Fahrzeug zu bewegen, bedarf es einer gehörigen Portion Gelenkigkeit.
Dafür hat der herzig Kleine reichlich Ablagemöglichkeiten, in denen sich jederlei Kleinkram unterbringen lässt.
Der niedlich Kleine wurde nach dem "Minimax-Prinzip" überarbeitet, und die erweiterte Ausstattung (z.B. Leiter zum Bonsaischneiden) ist zweckdienlich und dürfte für mehr Freude sorgen. Nichts quietscht oder klappert, die Verarbeitung stimmt.Fazit:
Das niedliche Fahrzeug überzeugt als echtes "Bonsai-Mobil" und zaubert bei anderen Verkehrsteilnehmern bestimmt nicht selten ein Lächeln und Schmunzeln ins Gesicht.
Übermässigen Komfort sollte man jedoch nicht erwarten, aber das ist nun mal mit "Schönheiten" so.
Hallo Liebe Bonsai-Freunde
Da wurde dieser niedliche Kleinwagen als Bonsai-Mobil bezeichnet.
Hat er das verdient? Obwohl - hört sich doch eigentlich gar nicht so schlecht an - oder?
Text und Bilder: © Peter Stutz, 2005
